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Aktuelles aus dem Team

team red erarbeitet Elektromobilitätskonzept für den Landkreis Ebersberg

16.05.2018

Der Landkreis Ebersberg sieht in der Förderung der Elektromobilität ein hohes Potenzial um die Zielsetzung zu erreichen, bis 2030 frei von fossilen und anderen endlichen Energieträgern zu sein. Hierzu soll durch die Experten von team red ein Konzept zur Steigerung des Anteils der Elektromobilität erarbeitet werden.

Der Schwerpunkt liegt in der Konzeption eines mehrstufigen Ladeinfrastruktur-Ausbaus. Weiterhin soll unter Beteiligung relevanter Akteure ein Maßnahmenpaket zur Förderung von Elektromobilität erarbeitet werden.

Erste Ergebnisse wurden mittlerweile erfolgreich erarbeitet und konnten nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Über die gut besuchte Veranstaltung mit ca. 80 Teilnehmern und die angeregten Diskussionen rund um den Fachvortrag der team red Experten berichtete auch ausführlich die Süddeutsche Zeitung.

team red präsentiert Elektromobilitätskonzept für den Landkreis Leipzig

17.01.2018

Im August 2016 wurden die Elektromobilitätsexperten von team red mit der Erstellung eines landkreisweiten Elektromobilitätskonzepts beauftragt - zu diesem Zeitpunkt eines der ersten seiner Art. Im Januar 2018 konnten nun die Ergebnisse im Landratsamt vor über 40 geladenen Akteuren präsentiert werden. Vorausgegangen war ein umfangreicher Abstimmungsprozess mit Akteuren, Vertretern verschiedener Verbände und den Bürgermeistern der Region.

Zentraler Bestandteil des Konzepts ist ein Ausbauplan für die Ladeinfrastruktur, der nach drei Prioritätsstufen gegliedert ist. Darüberhinaus wurde der gesamte Fuhrpark des Landkreises auf die Möglichkeit einer Umstellung auf elektromobile Fahrzeuge hin analysiert. Am Ende konnte ein detaillierter Umstellungsplan übergeben werden, der für alle relevanten Fahrzeuge aufzeigt, ab welchem Jahr jeweils ein Austausch gegen ein Elektroauto möglich ist.

Eine wesentliche Zielsetzung des Landkreises war die besondere Berücksichtigung und Förderung des nachhaltigen Tourismus. Die Vielzahl der Gespräche mit lokalen Akteuren ergab, dass eine wesentliche Perspektive für die Zukunft des Landkreises im Ausbau des Pedelec-Tourismus gesehen wird. Aus diesem Grund wurden die Möglichkeiten einer Förderung des Pedelec-Verkehrs in besonderer Detailtiefe erarbeitet.

Weitere Themen des Konzepts waren die Entwicklung von Maßnahmenvorschlägen im Bereich Elektrobusse, E-Carsharing, maritimer Elektromobilität für die Neuseenlandschaft des Landkreises sowie eine Ausarbeitung kommunikativer Handlungsempfehlungen einschließlich der Etablierung einer elektromobilen Lotsenstelle.

Der Projektleiter und Elektromobilitätsexperte Thorsten Gehrlein führt aus: "Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass es auf Ebene von Landkreisen und Kommunen eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, um die Etablierung von Elektromobilität zu fördern. Besonders gefreut hat uns bei diesem Projekt der enge Austausch mit den Akteuren, der es uns ermöglicht hat, passgenaue Handlungsempfehlungen für den Landkreis Leipzig zu entwickeln".

team red perfekt aufgestellt für Green-City Masterpläne

11.01.2018

Im Herbst wurde als Resultat des Nationalen Forums Diesel der Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ zur Bundesförderung kommunaler Maßnahmen zur Stickoxidminderung in besonders belasteten Städten aufgelegt. Neue maßgeschneiderte "Green-City"-Masterpläne dienen den Städten dazu, ihren geförderten Maßnahmen einen nachweislich wirksamen und konzeptionell gut integrierten Rahmen zu geben.

Dr. Bodo Schwieger: „Das sind gute Nachrichten für alle, die zeitnah bei Verkehr und Umwelt etwas umsetzen wollen. Viele neue Handlungsfelder wie Elektrobusse, (E-)Radstrategien, Mobilitätsmanagement, und nicht zuletzt Verkehrstechnik mit gezieltem Einstieg in eine automatisierungsbereite Stadtverkehrsplanung lassen sich in solch einem Masterplan zusammenbinden. Als zweite Aufgabe sehe ich die Prozessgestaltung, denn es schlummern im Rathaus viele gute Ideen in den Köpfen und Schubladen, die in einem Green-City-Masterplan zusammenwirken können. Mit unserem Expertenteams aus den verschiedensten Bereichen rund um intelligente Mobilität und mit unserem Netzwerk an Partneragenturen decken wir flexibel alle Handlungsfelder ab. Wir liefern neben analytischen und technischen Lösungen z.B. auch Grafik- und Pressearbeit. Damit bieten wir den betroffenen Kommunen und Städte alle Leistungen aus einer Hand.“

Fußverkehrsstrategien für Hamburger Stadtteile

05.12.2017

team red hat im Auftrag des Bezirks Hamburg-Nord pilothaft kleinräumige Fußverkehrsstrategien für die Hamburger Stadtteile Alsterdorf und Hoheluft-Ost entwickelt.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hatte im Februar 2017 die Erstellung zweier exemplarischer Fußverkehrsstrategien beschlossen. Als Pilotprojekt wurden daher für die zwei sehr unterschiedlichen Stadtteile - das hochverdichtete Hoheluft-Ost und das eher weitläufige Alsterdorf - Konzepte erarbeitet, welche die möglichen Verbesserungen für den Fußverkehr stadtteilweit darstellen und Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Gehweg- und Aufenthaltsqualität planerisch vorbereiten.

Von Mai bis Oktober 2017 erarbeitete das vierköpfige Team (bestehend aus Jörg Thiemann-Linden, Viktoria Wesslowski, Philipp Böhme und Bernd Schönfuß) die zwei Konzepte. Sie sind vom Bezirk auf der Webseite der Stadt Hamburg veröffentlicht, aber nicht im Zusammenhang beschlossen, sondern können nun als Einzelmaßnahmen nach vertiefter Entwurfsplanung beschlussreif werden.

Eine Besonderheit in der Bearbeitung der Konzepte war die ausführliche Beteiligung der AnwohnerInnen sowie beteiligter Verbände und Institutionen durch Workshops und Stadtteilrundgänge speziell mit Kindern und Jugendlichen sowie mit älteren Menschen aus den Stadtteilen.

Die beiden Ergebnisberichte umfassen jeweils eine detaillierte Analyse sowie ein Maßnahmenprogramm mit typischen Musterlösungen (typisch auch über den Stadtteil hinaus). Besondere Schwerpunkte waren die barrierefreie Ausgestaltung der Gehwege und die Umgestaltung beider Stadtteilzentren mit Tempo 30 und besseren Überquerungsmöglichkeiten – nicht zuletzt auch zur Stärkung des örtlichen Einzelhandels. Während es in Alsterdorf vorrangig darum geht, die Nahraumorientierung durch ein Fußwegenetz hoher Qualität zu unterstützen, ist im hochverdichteten Hoheluft-Ost die Flächenkonkurrenz mit dem ruhenden Verkehr die größte Herausforderung. Nach der Fußverkehrsstrategie soll der öffentliche Straßenraum wieder ein faireres Flächenangebot für Aufenthalt, Kinderspiel und Begegnung bieten.

Stadt Garching erhält Förderung aus dem Förderprogramm „Klimaschutz im Radverkehr“

10.05.2017

Das Konzept bezieht sich auf das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück, das bisher schwierige Rahmenbedingungen für den Radverkehr bietet. Zentrale Themen sind der Ausbau der Radverkehrsanlagen, die Einführung eines Fahrradverleihsystems und betriebliche Maßnahmen der Radverkehrsförderung. Die Kooperation der Stadt mit den Unternehmen ist ein zentrales Element des Antrags.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird vom BmuB mit ca. 1,7 Mio. Euro gefördert. Der Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ist Teil der Kommunalrichtlinie Klimaschutz.

Das Projekt trägt den Titel „bike2business“ und soll dazu beitragen, den Anteil der Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, signifikant zu erhöhen. Wie viele Gewerbegebiete in Deutschland entstand das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück in den 70er Jahren, also zu einer Zeit, in der Radverkehr bei den Planungen kaum Berücksichtigung fand. Im Rahmen des Projekts sollen nun, unter den gegebenen baulichen Rahmenbedingungen, bestmögliche Lösungen für den Radverkehr entwickelt und umgesetzt werden.

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